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Serie: Theater und Religion (08)

Mittwoch, 01. Juli 2009

Das Abendmahl

Während diese Phase beim Predigtgottesdienst eher von dezentraler Bedeutung zu sein scheint und daher in den meisten Fällen weggelassen wird, ist das Abendmahl im Messgottesdienst von dominant-zentraler Bedeutung.
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Serie: Theater und Religion (09)

Donnerstag, 02. Juli 2009

Sendung und Segen

Um den Übergang von der Gemeindeversammlung im Gottesdienst hin zum individuellen Alltagsleben zurück zu realisieren, gehen beide Gottesdienstformen, also sowohl der Messgottesdienst wie auch der Predigtgottesdienst, ähnliche Wege.

Nachdem das Abendmahl durch die Wiedereinnahme der Plätze sowie ein gemeinsames Gebet und vielleicht noch ein Lied abgeschlossen wurde, folgt die vierte Phase, genannt Sendung sowie das zugehörige Segenswort, welches fest geprägt ist.
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Serie: Theater und Religion (10)

Freitag, 03. Juli 2009

Zeichensysteme

In den vorherigen Artikeln ist in groben Zügen die Struktur eines Gottesdienstes dargestellt worden. Randbemerkungen zur Andeutung von Parallelen zum Theater wurden gemacht, doch ist damit noch längst nicht bestimmt, ob es sich bei einem evangelischen Gottesdienst wirklich um eine Aufführung im eigentlichen Sinne handelt.

Um dies nachzuweisen, ist es unabdinglich, ein Axiom(1) anzunehmen. Wenn nachgewiesen wird, dass es sich um eine Inszenierung handelt, dann kann von einer Aufführung ausgegangen werden.

Um nachzuweisen, dass es sich um eine Inszenierung handelt, muss die Inszenierung deduktiv auf ihre einzelnen Bestandteile hin betrachtet werden. Diese müssen separat voneinander betrachtet werden, um dann in einem zweiten Schritt induktiv auf die Inszenierung zurück schließen zu können.

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Serie: Theater und Religion (11)

Samstag, 04. Juli 2009

Person und Rolle

Im vorherigen Artikel wurde die Frage aufgeworfen, auf welche Personengruppe sich die Systematik der darstellerbezogenen Zeichensysteme anwenden lässt.

Es ist durchaus denkbar, diese Fragestellung auf den Pfarrer alleine zu beschränken, da er die Person mit dem größten Anteil an Handlung und Text ist. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass der Pfarrer eine vorgegebene Rolle spielt.

Um dies nachzuweisen, liegt es nahe, sich auf eine bekannte Definition der Theatralität von Eric Bentley zu beziehen. Zu beachten ist hier, dass Bentley hier aus dem entgegen gesetztem Blickwinkel dieser Arbeit argumentiert.
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