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Serie: Theater und Religion (06)

Montag, 29. Juni 2009

Die Anrufung

Im Regelfall wird die im letzten Artikel erwähnte Selbstinszenierung eines Besuchers sich aber in einem dezenten und sozial verträglichen Rahmen halten.

Gewöhnlich folgt der zuvor beschriebenen Vorbereitung nun die erste Phase, die so genannte Anrufung.

Eingeleitet wird diese dadurch, dass der Pfarrer den Kirchenraum als Letzter betritt. Dies macht er in gemäßigtem Schritt zumeist entweder durch die Mitte der Bankreihen von hinten herein der aus einer im vorderen Bereich des Kirchenraumes in der linken oder rechten Ecke vorhandenen Tür heraus.

Hinter dieser Tür befindet sich meistens die Sakristei, ein Raum, der der Öffentlichkeit nicht zugänglich, sondern eher als Umkleidemöglichkeit und dergleichen gedacht ist. Ein Vergleich zu einer Seiten- oder Hinterbühne in einem klassischen Theater drängt sich hier auf.
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Serie: Theater und Religion (08)

Mittwoch, 01. Juli 2009

Das Abendmahl

Während diese Phase beim Predigtgottesdienst eher von dezentraler Bedeutung zu sein scheint und daher in den meisten Fällen weggelassen wird, ist das Abendmahl im Messgottesdienst von dominant-zentraler Bedeutung.
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