Donnerstag, 25. Juni 2009
Politik als Inszenierung
Sieht man einmal von der durch Wirsing ausgedrückten Geringschätzung der gastgebenden Fachdisziplin ab, dann wird hier unbeabsichtigt ein weitaus größerer und bedeutenderer Themenkomplex angesprochen: es gibt bis heute keine eindeutige Definition des Begriffs Theatralität.
Kann man dennoch davon ausgehen, dass Theorien, Begrifflichkeiten und Sichtweisen der Theaterwissenschaft deswegen trotzdem auf andere Bereiche als das Theater anwendbar sind?
Ist es vertretbar, dass sich Theaterwissenschaftler auch mit anderen Gegenständen wie der Tagespolitik oder dem Gebaren eines Politikers beschäftigen und eine im wissenschaftlichen Diskurs um ein solches Thema von anderen Disziplinen respektierbare Meinung einnehmen können?
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Tags:Analyse, Erika Fischer-Lichte, Herfried Münkler, Irrelevanzthese, Manipulationsthese, Methoden, Michael Hausdorf, Politik als Inszenierung, SPD Leipziger Parteitag 1998, Theaterwissenschaft, Theatralität, wissenschaftlicher Diskurs
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Sonntag, 05. Juli 2009
Ein historisches Beispiel
Wie zuvor dargestellt, ist es problematisch, in Bezug auf einen evangelischen Gottesdienst die Bereiche Person und Rolle zu trennen. Das wirft allerdings auch die Vermutung auf, dass eben diese Untrennbarkeit der Schlüssel zur Analyse der darstellerbezogenen Zeichensysteme nach Kowzan(1) zu sein scheint.
Es erscheint daher unzweckmäßig, die Herleitung einzig und allein auf bloße theoretische Logik zu verlagern. Bei Nachforschungen zu dem vermuteten Zusammenhang fiel der Blick auf eine historische Epoche oder besser gesagt, eine Person einer historischen Epoche, die in diesem Kontext durch ihr Leben und Handeln eine Verbindung zwischen Person und Rolle geschaffen hat.
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Tags:Analyse, darstellerbezogen, Erika Fischer-Lichte, evangelisch, Fest, Gottesdienst, höfisch, Logik, Ludwig XIV., Michael Hausdorf, Person, Peter Burke, Rolle, Sonnenkönig, Tadeusz Kowzan, Theater, Theaterwissenschaft, Theatralität, Versailles
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Freitag, 10. Juli 2009
Perspektiven
Es wurde bewiesen, dass es sich bei einem evangelischen Gottesdienst um die Aufführung einer Inszenierung handeln muss. Dies wurde durch Vergleiche und Rückbezüge zu mehreren praktischen Beispielen und Theorien dargelegt.
Eine Inszenierung ist ihrer Natur nach in einen theatralen Kontext eingebettet. Da es nun, wie im Vorfeld exemplarisch belegt, schwierig war und ist, eine gängige Definition von Theatralität zu finden, bleibt die Frage offen, ob und inwiefern man, wenn die Rede von einem beispielsweise sonntäglichen Gottesdienst ist, von Theater oder Theatralität sprechen kann.
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Tags:Analyse, Aufführung, Choreographie, Darsteller, Epilog, evangelisch, Gottesdienst, Gottesdienstordnung, Inszenierung, Künstler, Landeskirche, Methode, Michael Hausdorf, Musik, Probe, Prolog, Regie, Schauspieler, Szene, Theater, Theaterstück, Theaterwissenschaft, Theatralität
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Donnerstag, 24. Juni 2010
Liebe Blog-Besucher,
hiermit möchte ich die Gelegenheit nutzen, noch einmal Allen zu danken, die zu unserer gelungenen Premiere am 21.06.2010 ihren Teil beigetragen haben. Wir haben viele, viele Helfer gehabt, die durch ihren unermüdlichen Einsatz und allen Zweifeln zum Trotz durch ihren persönlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass wir eine erfolgreiche und für alle Beteiligten zufriedenstellende Premiere feiern konnten. Danke!
Und da es so schön war, hier noch einmal ein Bild, dass den frenetischen Applaus zwar nicht akkustisch, aber optisch wiedergibt

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Tags:Analyse, Aufführung, Darsteller, Darstellung, die Kunst des Theaters, Michael Hausdorf, Person, Raum, Rezeption, Rolle, System der theatralischen Zeichen, Theater, Theaterstück, Theatralität, Zeichensystem des Theaters
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