Der Bruch in der Zeit
Eliade sieht einen Bruch zwischen dem, was er heilige Zeit nennt, und dem, was er profane Zeit nennt. Ihm zufolge ist beispielsweise die Teilnahme an einem religiösen Fest in einem heiligen Raum eine Art von Heraustreten aus der normalen Zeit, in der man sich auf die Ursprünge des Glaubens besinnt.
Dadurch, zumindest temporär, wird der Mensch wieder ein Teil dieser Zeit. Er führt des Weiteren(1) an, dass das Zeitempfinden eines Gläubigen sich dadurch erheblich von dem eines Nicht-Gläubigen unterscheidet, da der Gläubige sich innerhalb des Kirchenjahres anhand dieser Feste in seinem Lebensraum orientieren kann, während der Nicht-Gläubige in diesem Fall auf sich selbst gestellt ist.
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