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Serie: Theater und Religion (03)

Freitag, 26. Juni 2009

Inszenierung und Aufführung

Fischer-Lichte hat in ihrem Vortrag den Begriff der Inszenierung als Herleitungsschritt benutzt. Dazu hat sie eine Definition dieses Begriffs gewählt, wie er auch im Allgemeinen Theaterlexikon verzeichnet ist: Inszenierung meint „das Ordnen des Personals und des Materials zum Ganzen der Darstellung einer dramatischen Dichtung“(1).

Sie führt des Weiteren aus, dass in den letzten dreißig Jahren zudem eine Öffnung des Begriffs stattgefunden hat, so dass er auf alle Prozesse Anwendung finden kann, bei denen das Ordnen der Personen und des Materials dazu dient, etwas in Hinblick „auf eine bestimmte Wahrnehmung erfahrbar zu machen“(2).
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Serie: Theater und Religion (04)

Samstag, 27. Juni 2009

Die Gottesdienstordnung

Ich möchte an dieser Stelle zum ersten und letzten Mal anmerken, dass es sich hier um den Versuch einer möglichst objektiven Untersuchung handelt. Es liegt nicht in der Absicht des Verfassenden, die Weltansicht und das Handeln eines Gläubigen in irgendeiner wie auch immer gearteten Weise zu bewerten, sei es nun positiv oder negativ.

Daher wird auch nicht näher auf theologische Fragen oder dergleichen eingegangen werden. Ich gestehe durchaus ein, mir kein umfassendes Bild aller Gemeinden im lokalen sowie regionalen Bereich machen zu können, und das will ich auch nicht. Wie zu Beginn dieser Serie beispielhaft am Vortrag von Frau Fischer-Lichte belegt, ist dies auch nicht zwingend erforderlich.
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Serie: Theater und Religion (05)

Sonntag, 28. Juni 2009

Die Eröffnung

Im Messgottesdienst, einer eher ökumenisch orientierten Gottesdienstform, wird der eigentlichen Verkündigung ein einleitender Teil vorangestellt. Dieser ist je nach Kirche und Pfarrer durch sehr individuelle Handlungen gekennzeichnet.

Das erklärt sich zum einen dadurch, dass sich jede Kirche, oder aber auch der im Winter stattdessen gelegentlich genutzte Gemeindesaal, von anderen Kirchen oder Sälen in baulicher Weise unterscheidet.
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Serie: Theater und Religion (07)

Dienstag, 30. Juni 2009

Verkündigung und Bekenntnis

Nach einer individuell verschiedenen Anzahl von Liedern und Gebeten folgt dann die zweite Phase des Gottesdienstes: die Verkündigung.

Die Verkündigung selbst kann als eine zentrale Phase des evangelischen Gottesdienstes gesehen werden. Sie unterscheidet sich von den vorherigen Phasen durch eine gewisse Exklusivität.

In der Regel, über einen längeren Zeitraum von Wochen, Monaten oder gar Jahren gesehen, wird es zu keiner oder kaum einer Änderung sowohl in der in der Durchführung der Begrüßungs- wie auch der Anrufungsphase seitens des Pfarrers und des Gemeindepersonals kommen.
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