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Serie: Theater und Religion (03)

Freitag, 26. Juni 2009

Inszenierung und Aufführung

Fischer-Lichte hat in ihrem Vortrag den Begriff der Inszenierung als Herleitungsschritt benutzt. Dazu hat sie eine Definition dieses Begriffs gewählt, wie er auch im Allgemeinen Theaterlexikon verzeichnet ist: Inszenierung meint „das Ordnen des Personals und des Materials zum Ganzen der Darstellung einer dramatischen Dichtung“(1).

Sie führt des Weiteren aus, dass in den letzten dreißig Jahren zudem eine Öffnung des Begriffs stattgefunden hat, so dass er auf alle Prozesse Anwendung finden kann, bei denen das Ordnen der Personen und des Materials dazu dient, etwas in Hinblick „auf eine bestimmte Wahrnehmung erfahrbar zu machen“(2).
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Serie: Theater & Religion (12)

Sonntag, 05. Juli 2009

Ein historisches Beispiel

Wie zuvor dargestellt, ist es problematisch, in Bezug auf einen evangelischen Gottesdienst die Bereiche Person und Rolle zu trennen. Das wirft allerdings auch die Vermutung auf, dass eben diese Untrennbarkeit der Schlüssel zur Analyse der darstellerbezogenen Zeichensysteme nach Kowzan(1) zu sein scheint.

Es erscheint daher unzweckmäßig, die Herleitung einzig und allein auf bloße theoretische Logik zu verlagern. Bei Nachforschungen zu dem vermuteten Zusammenhang fiel der Blick auf eine historische Epoche oder besser gesagt, eine Person einer historischen Epoche, die in diesem Kontext durch ihr Leben und Handeln eine Verbindung zwischen Person und Rolle geschaffen hat.
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