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Serie: Theater und Religion (14)

Dienstag, 07. Juli 2009

Bühne und Raum

Im vorherigen Artikel ist nachgewiesen worden, dass eine Überschneidung zwischen der darstellenden Person und der dargestellten Rolle kein Ausschlusskriterium für eine darstellerbezogene Systematisierung theatraler Zeichen in Bezug auf einen evangelischen Gottesdienst ist.

Des Weiteren wurde erwähnt, in welchem Rahmen diese Rollendarstellung zustande kommen kann: Die Darsteller bewegen sich innerhalb einer autonomen, künstlich geschaffenen Welt, die sich vor Allem dadurch auszeichnet, dass sie autonom zu sein scheint und sich dadurch von realen Alltagswelt abgrenzt.

Es wurde im Vorfeld die Frage gestellt, inwiefern sich in dieser Folge die raumbezogene Systematisierung theatraler Zeichen nach Kowzan auf den Kirchenraum beziehen lässt.
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Serie: Theater und Religion (15)

Mittwoch, 08. Juli 2009

Der Bruch in der Zeit

Eliade sieht einen Bruch zwischen dem, was er heilige Zeit nennt, und dem, was er profane Zeit nennt. Ihm zufolge ist beispielsweise die Teilnahme an einem religiösen Fest in einem heiligen Raum eine Art von Heraustreten aus der normalen Zeit, in der man sich auf die Ursprünge des Glaubens besinnt.

Dadurch, zumindest temporär, wird der Mensch wieder ein Teil dieser Zeit. Er führt des Weiteren(1) an, dass das Zeitempfinden eines Gläubigen sich dadurch erheblich von dem eines Nicht-Gläubigen unterscheidet, da der Gläubige sich innerhalb des Kirchenjahres anhand dieser Feste in seinem Lebensraum orientieren kann, während der Nicht-Gläubige in diesem Fall auf sich selbst gestellt ist.
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