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Serie: Theater und Religion (03)

Freitag, 26. Juni 2009

Inszenierung und Aufführung

Fischer-Lichte hat in ihrem Vortrag den Begriff der Inszenierung als Herleitungsschritt benutzt. Dazu hat sie eine Definition dieses Begriffs gewählt, wie er auch im Allgemeinen Theaterlexikon verzeichnet ist: Inszenierung meint „das Ordnen des Personals und des Materials zum Ganzen der Darstellung einer dramatischen Dichtung“(1).

Sie führt des Weiteren aus, dass in den letzten dreißig Jahren zudem eine Öffnung des Begriffs stattgefunden hat, so dass er auf alle Prozesse Anwendung finden kann, bei denen das Ordnen der Personen und des Materials dazu dient, etwas in Hinblick „auf eine bestimmte Wahrnehmung erfahrbar zu machen“(2).
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Serie: Theater und Religion (17)

Freitag, 10. Juli 2009

Perspektiven

Es wurde bewiesen, dass es sich bei einem evangelischen Gottesdienst um die Aufführung einer Inszenierung handeln muss. Dies wurde durch Vergleiche und Rückbezüge zu mehreren praktischen Beispielen und Theorien dargelegt.

Eine Inszenierung ist ihrer Natur nach in einen theatralen Kontext eingebettet. Da es nun, wie im Vorfeld exemplarisch belegt, schwierig war und ist, eine gängige Definition von Theatralität zu finden, bleibt die Frage offen, ob und inwiefern man, wenn die Rede von einem beispielsweise sonntäglichen Gottesdienst ist, von Theater oder Theatralität sprechen kann.
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Blind Date

Samstag, 12. Juni 2010

Blind Date

Premiere am 21. Juni 2010 – Theater im Rathaus, Essen – 15 Uhr

Was als Schulprojekt angefangen hat, immer weiter Gestalt annahm, findet nun in einer öffentlichen Aufführung seine Vollendung. Am 21. Juni 2010 um 15 Uhr wird sich der Vorhang für die Premiere meiner Inszenierung von Clemens Schäfers “Blind Date” öffnen.

Der Stücktext ist das Ergebnis einer ähnlichen Arbeit aus den 90er Jahren, die Clemens Schäfer mit seiner eigenen Theatergruppe entwickelt hat. Danach schon mehrfach von anderen Gruppen umgesetzt, hat das Stück seinen Stand im Amateurtheaterbereich gefestigt und seitdem nichts an Beliebtheit und Aktualität einbüssen müssen

Die Neufassung von Michael Hausdorf zeichnet sich vor Allem dadurch aus, dass das Stück Einiges an Textballast verloren und die Rollen teilweise in ihrer Art und Sprache neuinterpretiert werden. Neue Szenen sind hinzugekommen, tagespolitische Randbemerkungen fanden Einfluss.

Wenn Sie noch eine Karte für die Premiere haben möchten, setzen Sie sich bitte hierzu auf dem üblichen Wege mit mir in Kontakt.

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