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Serie: Theater und Religion (03)

Freitag, 26. Juni 2009

Inszenierung und Aufführung

Fischer-Lichte hat in ihrem Vortrag den Begriff der Inszenierung als Herleitungsschritt benutzt. Dazu hat sie eine Definition dieses Begriffs gewählt, wie er auch im Allgemeinen Theaterlexikon verzeichnet ist: Inszenierung meint „das Ordnen des Personals und des Materials zum Ganzen der Darstellung einer dramatischen Dichtung“(1).

Sie führt des Weiteren aus, dass in den letzten dreißig Jahren zudem eine Öffnung des Begriffs stattgefunden hat, so dass er auf alle Prozesse Anwendung finden kann, bei denen das Ordnen der Personen und des Materials dazu dient, etwas in Hinblick „auf eine bestimmte Wahrnehmung erfahrbar zu machen“(2).
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Serie: Theater und Religion (11)

Samstag, 04. Juli 2009

Person und Rolle

Im vorherigen Artikel wurde die Frage aufgeworfen, auf welche Personengruppe sich die Systematik der darstellerbezogenen Zeichensysteme anwenden lässt.

Es ist durchaus denkbar, diese Fragestellung auf den Pfarrer alleine zu beschränken, da er die Person mit dem größten Anteil an Handlung und Text ist. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass der Pfarrer eine vorgegebene Rolle spielt.

Um dies nachzuweisen, liegt es nahe, sich auf eine bekannte Definition der Theatralität von Eric Bentley zu beziehen. Zu beachten ist hier, dass Bentley hier aus dem entgegen gesetztem Blickwinkel dieser Arbeit argumentiert.
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Serie: Theater und Religion (14)

Dienstag, 07. Juli 2009

Bühne und Raum

Im vorherigen Artikel ist nachgewiesen worden, dass eine Überschneidung zwischen der darstellenden Person und der dargestellten Rolle kein Ausschlusskriterium für eine darstellerbezogene Systematisierung theatraler Zeichen in Bezug auf einen evangelischen Gottesdienst ist.

Des Weiteren wurde erwähnt, in welchem Rahmen diese Rollendarstellung zustande kommen kann: Die Darsteller bewegen sich innerhalb einer autonomen, künstlich geschaffenen Welt, die sich vor Allem dadurch auszeichnet, dass sie autonom zu sein scheint und sich dadurch von realen Alltagswelt abgrenzt.

Es wurde im Vorfeld die Frage gestellt, inwiefern sich in dieser Folge die raumbezogene Systematisierung theatraler Zeichen nach Kowzan auf den Kirchenraum beziehen lässt.
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Serie: Theater und Religion (16)

Donnerstag, 09. Juli 2009

Anwendbarkeit des Axioms

Wie in den letzten Artikeln bereits erwähnt, kann man Jens Roselt(1) zufolge von einer Inszenierung sprechen, wenn alle Zeichensysteme des Theaters Verwendung finden.

Daher wurde nachgewiesen, dass eine semiotische Analyse unter Verwendung der Systematisierung theatraler Zeichen nach Kowzan(2) möglich ist.
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Blind Date

Samstag, 12. Juni 2010

Blind Date

Premiere am 21. Juni 2010 – Theater im Rathaus, Essen – 15 Uhr

Was als Schulprojekt angefangen hat, immer weiter Gestalt annahm, findet nun in einer öffentlichen Aufführung seine Vollendung. Am 21. Juni 2010 um 15 Uhr wird sich der Vorhang für die Premiere meiner Inszenierung von Clemens Schäfers “Blind Date” öffnen.

Der Stücktext ist das Ergebnis einer ähnlichen Arbeit aus den 90er Jahren, die Clemens Schäfer mit seiner eigenen Theatergruppe entwickelt hat. Danach schon mehrfach von anderen Gruppen umgesetzt, hat das Stück seinen Stand im Amateurtheaterbereich gefestigt und seitdem nichts an Beliebtheit und Aktualität einbüssen müssen

Die Neufassung von Michael Hausdorf zeichnet sich vor Allem dadurch aus, dass das Stück Einiges an Textballast verloren und die Rollen teilweise in ihrer Art und Sprache neuinterpretiert werden. Neue Szenen sind hinzugekommen, tagespolitische Randbemerkungen fanden Einfluss.

Wenn Sie noch eine Karte für die Premiere haben möchten, setzen Sie sich bitte hierzu auf dem üblichen Wege mit mir in Kontakt.

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Blind Date ist über die Bühne gegangen

Donnerstag, 24. Juni 2010

Liebe Blog-Besucher,

hiermit möchte ich die Gelegenheit nutzen, noch einmal Allen zu danken, die zu unserer gelungenen Premiere am 21.06.2010 ihren Teil beigetragen haben. Wir haben viele, viele Helfer gehabt, die durch ihren unermüdlichen Einsatz und allen Zweifeln zum Trotz durch ihren persönlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass wir eine erfolgreiche und für alle Beteiligten zufriedenstellende Premiere feiern konnten. Danke!

Und da es so schön war, hier noch einmal ein Bild, dass den frenetischen Applaus zwar nicht akkustisch, aber optisch wiedergibt :-)

Blind Date - Regie: Michael Hausdorf

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Blind Date (Regie: Michael Hausdorf) – die DVD ist erschienen

Dienstag, 10. August 2010

Liebe Blogbesucher,

mit Stolz möchte ich verkünden, dass die DVD zur Produktion “Blind Date” erschienen ist.

Blind Date (Regie: Michael Hausdorf)

Erhältlich ist die DVD in zwei verschiedenen Geschmacksrichtungen:

Blind Date Standard Edition

Eine exzellente Aufnahme im Sinne eines gewissen Retrostils. Zu sehen sind die Produktion an sich sowie die Laudatio, die sich an die eigentliche Premiere angeschlossen hat.

Lisa und Sascha in der Maske

Blind Date Special Extended Edition

Die Blind Date SEE enthält Backstage-Berichte, das Plakat von Ronald Schröder als handliches PDF, einen Scan der Pressereaktion sowie über 350 Fotos aus den einzelnen Produktionsabschnitten.

Probenfoto Blind Date (Regie: Michael Hausdorf)

Blind Date Probenaufnahmen

Auch diese Aufnahmen sind als Doppel-DVD erhältlich. Die Verfügbarkeit beschränkt sich jedoch auf das Produktionsteam an sich. Bei Interesse bitte ich um eine kurze Rückmeldung.

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